Denkmäler mit Innendämmung?
Was passiert in den Außenwänden und Dächer, wenn eine Dämmung aufgebracht oder eingeblasen wird?
Oftmals wird durch diese Kerndämmung die bewährte Bauphysik aus Befeuchtung und Trocknung des Bauteils über ein ganzes Jahr hin sehr stark beeinflusst.
Bei Innendämmungen ist der Aufbau der neuen Außenwand genauer zu betrachten, insbesondere wenn es sich um Fachwerkwände handelt.
Ich biete hygrothermische Simulationsberechnungen an, die mit einer Vielzahl von Parametern die zukünftigen Zustände innerhalb der Wände voraussagen können. Diese Methode ist in der DIN 4108-6 für eine Reihe von Einbausituationen als Nachweis vorgeschrieben.
Der Ablauf der Innendämmung
Vorbereitung und Planung
Zunächst erfolgt eine genaue Analyse des Gebäudes, um geeignete Dämmstoffe und Methoden festzulegen.
Installation der Dämmung
Die Dämmplatten werden sorgfältig an der Innenseite der Außenwände angebracht und anschließend mit atmungsaktiven Putzen veredelt.
Vorteile der Innendämmung
Innendämmung verbessert das Raumklima, schützt vor Feuchtigkeit und reduziert nachhaltig den Energieverbrauch.
Gerade in alten Bauwerken, die mit einer Innendämmung versehen werden (müssen), ist diese Simulation sehr hilfreich, um die Gefahr einer Durchfeuchtung auszuschließen.
Auch die Neigung zu Schimmelpilzbildung kann über mehrere Jahre simuliert werden. Hier sind die Wassergehaltsituationen an einer kritischen Stelle vorausberechnet.
Hier der Aufbau der Außenwand mit der nicht geeigneten Methode der Tauwasserberechnung nach Glaser
Die Innendämmung wird vollflächig an den Innenputz angebtracht und danach wieder z.B. mit Lehm verputzt
weiter gehende Informationen zur einer Sanierung finden Sie hier:
https://www.das-baudenkmal.de/wissenswertes/wissen/die-kernsanierung/innendaemmung-bei-denkmalimmobilien
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